Prunus domestica susp. insititia.
Die Haferschlehe gehört zu den Wildobstgehölzen und ist in vielen Teilen Europas heimisch. Leider findet man diese nur noch selten in der Landschaft. Im Mai fallen die, als mehrstämmiger GroĂźstrauch wachsenden, Haferschlehen durch ihre ĂĽppige, weiĂźe BlĂĽte auf. Zu dieser Zeit ist die Pflanze ĂĽber und ĂĽber mit BlĂĽten besetzt und zieht hungrige Bienen und Hummeln an. Im Gegensatz zur „gewöhnlichen“ Schlehe ist der Geschmack nicht so herb, eher pflaumenartig und mit deutlich höherem Zuckergehalt. Zudem ist die Frucht erheblich größer und die Triebe sind nicht bedornt. Je nach Witterung werden die FrĂĽchte ab ca. Mitte September reif. Haferschlehen schmecken direkt vom Baum hervorragend, werden jedoch meist zur Weiterverarbeitung genutzt (Brand, Likör, Marmelade, Gelee, Saft, etc.). Ăśber nicht geerntete FrĂĽchte freuen sich Vögel und Kleintiere im Winter. RĂĽckschnitte sind nicht notwendig, werden aber gut vertragen, falls die Pflanze kompakter bleiben soll. Es werden keine besonderen AnsprĂĽche an den Boden gestellt, denn die Haferschlehe wächst ĂĽberall.FĂĽr einen sĂĽĂźeren Geschmack der FrĂĽchte ist ein möglichst sonniger Standort empfehlenswert. Im FrĂĽhjahr ist die Haferschlehe eine Augen- und Bienenweide, bietet Vögeln und Kleintieren Schutz und Nahrung im Winter und benötigt keinerlei Pflegeaufwand. Es wird eine Größe von 200-300cm erreicht, was an verschiedenen Standorten und durch verschiedene Pflege variiert.















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